Nr. 06 · Oktober
Wenn es nur um Lust geht
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Ich glaube, ich sollte an dieser Stelle etwas über mich verraten, das vielleicht nicht jeder von mir erwartet: Ich bin eine Nymphomanin. Zumindest würde ich mich selbst so beschreiben. Ich habe eine ausgeprägte sexuelle Lust, liebe guten Sex und genieße es, wenn die Chemie zwischen einem Mann und mir einfach stimmt. Ich bin niemand, der so tun möchte, als wäre Sex ein unwichtiges Thema. Für mich gehört Lust zu meiner Persönlichkeit, und ich finde nicht, dass ich mich dafür rechtfertigen muss.
Was viele vielleicht überrascht: Privat habe ich keinen Sex. Mein Privatleben und meine Arbeit trenne ich bewusst voneinander. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich keine Fantasien oder Bedürfnisse habe. Ich weiß sehr genau, was mir gefällt, und ich liebe es, wenn eine Begegnung körperlich intensiv ist und ich mich vollkommen auf den Augenblick konzentrieren kann.
Genau mit dieser Einstellung ging ich an diesem Abend ins Hotel.
Ich trug ein enges schwarzes Kleid, hohe Schuhe und meine Haare offen. Als er mir die Tür öffnete, bemerkte ich sofort seinen Blick. Er machte mir ein Kompliment, und ich musste lächeln. Wir tranken etwas, unterhielten uns und neckten uns gegenseitig. Doch während wir sprachen, bemerkte ich immer wieder, wie sein Blick zu meinen Lippen wanderte.
Irgendwann saß ich direkt neben ihm. Unsere Knie berührten sich, und die Spannung zwischen uns wurde immer deutlicher. Als er mich schließlich küsste, erwiderte ich den Kuss sofort. Ich legte meine Arme um seinen Nacken und zog ihn näher zu mir. Seine Hände lagen an meiner Taille, und aus einem zunächst sanften Kuss wurde schnell ein leidenschaftlicher Austausch.
Ich mag diese Momente, in denen man nicht mehr überlegen muss, ob die Anziehung gegenseitig ist. Man spürt es einfach.
Wir gingen gemeinsam ins Schlafzimmer und küssten uns auch auf dem Weg dorthin immer wieder. Kaum waren wir am Bett angekommen, zog er mich erneut an sich. Ich wollte diesen Abend genießen, und ich hatte keine Lust, meine leidenschaftliche Seite zu verstecken.
Er hob mich hoch und trug mich zum Bett. Diese selbstverständliche Art, mich an sich zu ziehen, gefiel mir. Als wir miteinander schliefen, wurde die Leidenschaft immer intensiver. Er drang tief in mich ein und nahm mich mit einer Bestimmtheit, die mich völlig mitriss. Ich hielt mich an ihm fest und ließ mich ganz auf den Moment ein.
Es war genau diese körperliche Intensität, die ich an solchen Begegnungen schätze. Keine komplizierten Erwartungen, keine großen Versprechen. Einfach zwei Menschen, die sich gegenseitig begehren und den Augenblick genießen.
Doch dieser Mann hatte mich noch auf eine andere Weise überrascht.
Später verwöhnte er mich mit seinen Fingern. Er nahm sich Zeit, achtete auf meine Reaktionen und schien ein ausgesprochen gutes Gespür dafür zu haben, was mir gefiel. Ich ließ mich immer mehr fallen und war irgendwann selbst überrascht, wie intensiv ich auf seine Berührungen reagierte.
Dann passierte etwas, womit ich wirklich nicht gerechnet hatte: Ich squirtete. Und irgendwie hörte es einfach nicht auf! 😂🫣
Ich war selbst völlig überrascht und musste zwischendurch lachen, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte, so heftig zu reagieren. Ich glaube, ich kann tatsächlich mehrmals hintereinander kommen, wenn die Lust erst einmal richtig entfacht ist. Und genau das ist das Verrückte an mir: Wenn ich wirklich in Stimmung bin und mich vollkommen fallen lassen kann, scheint mein Körper manchmal sein ganz eigenes Programm zu haben.
Ich bin dann kaum noch zu bremsen. Aus einem Moment wird der nächste, und ehe ich mich versehe, bin ich selbst überrascht, wie intensiv alles geworden ist. Ich liebe dieses Gefühl, wenn ich nicht mehr ständig nachdenke, sondern einfach genießen kann.
Dieser Mann wusste wirklich, wie er mich nehmen musste. Und ich glaube, er hatte an diesem Abend selbst nicht damit gerechnet, wie sehr er mich aus der Reserve locken würde.
Ich bin eine Frau mit einer ausgeprägten sexuellen Seite. Ich verstecke das nicht und sehe keinen Grund, mich dafür zu schämen. Ich liebe guten Sex, und ich finde, man darf das auch genau so sagen.
Als ich später das Hotel verließ, musste ich noch einmal lächeln. Dieser Abend hatte mir gezeigt, wie überraschend intensiv eine Begegnung sein kann, wenn man sich auf den Moment einlässt.
Und ganz ehrlich? Ich glaube, meine leidenschaftliche Seite wird mich noch so manches Mal überraschen.
Alle Einträge beruhen auf tatsächlich Erlebtem. Namen, Orte und Zeitpunkte sind verändert oder weggelassen, Abende sind verdichtet — das Erlebte selbst ist echt.
